[ Photografie - Blog ]

Über f/11

Wer steckt hinter f/11?
f/11 steht für Florian Kolbe und das bin ich, der Mensch hinter f/11. Das K ist der 11. Buchstabe im Alphabet und da ich größtenteils Landschaften fotografiere und die Blende dort immer recht weit geschlossen wird, dachte ich mir der Name f/11 passt ziemlich gut. 

Ich fotografiere also größtenteils Landschaften. Außerdem habe ich ein großes Interesse an verlassenen und vergessenen Orten, den Lost Places. Diese Orte habe ihre eigene Atmosphäre und ihren eigenen Charme. Es bieten sich dort einzigartige Motive. Alles was nicht mit Landschaften und Lost Placs zu tun hat, ordne ich in die urbane bzw. Street-Fotografie ein. Das sind dann oft Motive aus den Bereichen Architektur oder auch kleine Details in den Straßen der Stadt. Momentan fotografiere ich mit den spiegellosen Kameras von Fujifilm. Seit ein paar Wochen habe ich auch die analoge Fotografie für mich entdeckt und habe meine Pentacon Six immer dabei. Mehr über mein Equipment könnt ihr hier erfahren.

Schaut euch meine Galerien zu den verschiedenen Themen einfach hier an.

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Fuji X-T1
Für jeden Fotografen stellt sich die Systemfrage, welches System kommt den eigenen Anforderungen am besten entgegen. Dabei gibt es 2 große Lager Canon und Nikon. Bevor ich vor 2 Jahren zu Fujifilm kam, nutze ich Nikon DSLRs, sowohl Crop als Vollformat und war immer zufrieden. Für mich kommt es auf die Bildqualität an und Nikon überzeugte mich damals und hatte einen großen Namen. Vor etwas mehr als 2 Jahren habe ich das Fuji X-System kennengelernt und es zuerst nebenbei für Spaziergänge etc. genutzt. Irgendwann wurde mir meine Vollformat Nikon D700 mit den großen Objektiven zu schwer und auch zu unhandlich. Ich entschied mich komplett auf das Fuji X-System umzusteigen. Seitdem ist die Fujifilm X-T1 soetwas wie mein "Arbeitstier". Sie ist die Kamera die ich am meisten benutze und mit der ich die meisten meiner Bilder schieße. Sie ist klein, handlich und der 16 Megapixel X-Trans Sensor liefert gestochen scharfe Bilder. Die Bedienung mit den vielen Einstellrädern für z.B. ISO, Belichtungszeit oder Belichtungskorrektur geht leicht von der Hand. Zudem bietet das Menü noch mehr Einstellmöglichkeiten. Alles in allem ist die X-T1 eine sehr gute Kamera, die meinen Ansprüchen komplett genügt und in Kombination mit den Fuji XF Objektiven hervorrangende Bilder produziert.
Fuji X-E2
Neben der Fuji X-T1 nutze ich zusätzlich die Fuji X-E2 als Backup-Kamera. Im Gegensatz zur X-T1, mit ihren klassischen DSLR-Design ist die X-E2 im Design einer Messsucherkamera gehalten. Sie besitzt nicht so viele Einstellräder, so dass man für einige Einstellungen das Menü oder die freibelegbaren Funktionstasten nutzen muss. Trotzdem lässt sich die Kamera genauso gut bedienen. Trotz unterschiedlichen Designs haben beide Kameras eine Gemeinsamkeit, den hervorragenden 16 Megapixel X-Trans Sensor für gestochen scharfe Bilder. Darauf kommt es mir an, Bedienung ist eine Gewöhnungssache mit der man sich mehr oder weniger schnell arrangiert. Wie auch mit der X-T1 bin ich mit der X-E2 sehr zufrieden und sie hat einen festen Platz in meiner Fototasche.
Fuji XF 16-55mm f/2.8
Neben einem guten Kamerabody sind gute Objektive entscheidend für die Bildqualität. Die XF-Objektive von Fujifilm stehen in Qualität und Verarbeitung den Kamera-Bodies in nichts nach. Sie sind ein Garant für scharfe und kontrastreiche Bilder.

Das Fuji XF 16-55mm f/2.8 ist ein gutes Standardzoomobjektiv mit einer durchgehenden Lichtstärke von 2.8 über den gesamten Brennweitenbereich. Dieser beträgt umgerecht auf Kleinbild/Vollformat circa 24-77mm. Mit dem Objektiv ist man für viele Motive gewappnet, von weitwinkeligen Landschaftsaufnahmen bis hin zu Portrait- oder Detailaufnahmen. Durch den Blendenring lässt sich die Blende schnell und präzise anpassen. Der Autofokus ist treffsicher, schnell und leise. Zoom- und Fokusring laufen ebenfalls weich und sehr genau. Durch seine hohe Lichtstärke und seine Wetterversiegelung ist das Objektiv, für ein spiegellosen System, recht groß und schwer. Dennoch ist nicht zu schwer um als Immerdrauf-Objektiv seine Dienste zu verrichten, denn das ist es für mich.
Fuji XF 23mm f/1.4
Das Fuji XF 23mm f/1.4 ist wohl eines der besten Objektive für das X-System, welches es zur Zeit auf dem Markt gibt. Mit seiner Offenblende von 1.4 ist es sehr lichtstark und trotzdem sehr scharf. Die Brennweite von 23mm bzw. 35mm auf Kleinbild/Vollformat ist eine der klassischen Brennweiten in der Fotografie. Die Kombination aus großer Offenblende und Brennweite gibt mir sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten, um einen einzigartigen und weichen Look zu kreieren. Zudem kann man auch in der Dämmerung oder auf Konzerten ohne Stativ fotografieren und scharfe Bilder erhalten. Ich nutze das Objektiv viel bei Konzerten oder auch für Portraits und Detailaufnahmen, da die Blende von 1.4 einfach viel Spielraum mit Schärfe und Unschärfe zu lässt und sich Objekte oder Personen hervorragend freistellen lassen.
Fuji XF 56mm f/1.2
Das Fuji XF 56mm f/1.2 ist eine weitere hervorragende Festbrennweite für das X-System von Fujifilm. Die 56mm entsprechen circa einer 85mm an Kleinbild/Vollformat. Das Objektiv ist hervorragend für Portraitaufnahmen geeignet. Detailaufnahmen und Close-Ups sind auch möglich, aber aufgrund der hohen Naheinstellgrenze des Objektivs nicht unbedingt prakitkabel. Mit der Offenblende von 1.2 kann man wunderschöne Effekte erzielen und das Motiv vom Hintergrund freistellen. Bei mir kommt das Objektiv auf Wohnzimmerkonzerten oder bei meinen seltenen Portraitshootings zu Einsatz. Auch für die Lanschaftsfotografie
Pentacon Six TL
Vor einigen Wochen entschied ich mich mehr mit analoger Fotografie zu beschäftigen und schließlich zu lernen. Ich kaufe mir zuerst eine kleine und günstige Kleinbildkamera. Nachdem die ersten beiden Filme recht gut gelungen sind, wollte ich mehr. Ich informierte ich mich über das analoge Mittelformat und stieß auf die Pentacon Six, eine Mittelformatkamera aus der ehemaligen DDR. Nach einiger Suche fand ich ein günstiges Modell in einem sehr guten Zustand. Zusätzlich bestellte ich mir noch 3 Filme. Das Fotografieren mit der Kamera ist eine Offenbarung, allein der große und helle Lichtschachtsucher, bei dem man von oben auf die Mattscheibe und damit das Motiv schaut, ist beeindruckend. Man bekommt ein erstes Gefühl für die Bildwirkung und den Look eines geschossenen Motivs. Auch das Fotografieren mit dieser Kamera ist anders, es ist viel langsamer. Es ist entschleunigt. Motiv und Bildaufbau gehen sorgfältiger voran. Man hat nur einen Schuss, vielleicht auch 2, für ein Motiv und das Ergebnis kann nicht mal schnell auf dem Display betrachtet werden. Zudem laufen alle Abläufe mechanisch und ohne Elektronik ab. Der Auslöser klingt satt, der Selbstauslöser schnarrt bevor er auslöst und wenn man den Film vorspult, hört mein sattes Knacken wenn die Kamera bereit für die nächste Aufnahme.  Die Arbeit mit der Kamera macht unglaublichen Spaß, auch wenn manche Ergebnisse noch Belichtungs- oder Fokusfehler haben. Ihr könnt die ersten Ergebnisse hier anschauen. Ich hoffe es kommen noch einige Bilder dazu.
Vanguard Alta Pro
Nach dem ich schon 2 Stative "verschliessen" hatte, wurde es Zeit etwas Geld in die Hand zu nehmen und ein stabiles und belastbares Stativ zu kaufen. Meine Entscheidung fiel auf das  Vanguard Alta Pro 263AGH mit dem Pistolengriff GH-100. Im Nachhinein eine sehr gute Wahl. Das Stativ lässt sich bis auf eine Höhe von 1,74m ausziehen und ist mit bis zu 7kg belastbar. Viel wichtiger für mich ist aber die Möglichkeit, die Mittelsäule um bis 180 Grad horizontal und vertikal drehen zu können. In Kombination mit den bis zu 80 Grad schwenkbaren Stativbeinen sind bodenahe Aufnahmen oder ungewöhnliche Perspektiven kein Problem. Mittels weniger Handgriffe sind Mittelsäule und Stativbeine fixiert. Der Pistolengriff ermöglicht ein schnelles Verstellen des Bildausschnitts. Zudem ist die Wechselplatte nochmals um 360 Grad drehbar und zur besseren Orientierung mit einer Skala versehen. Ich arbeite sehr gern mit dem Stativ, es ist innerhalb einer Minute aufgebaut und sehr flexibel einsetzbar.
Filter & Fernauslöser
Ich fotografiere generell sehr gern mit längeren Belichtungszeiten. Belichtungszeiten von mehreren Sekunden oder Minuten tagsüber zu erreichen, kann recht schwierig sein. Daher sind Grau- oder ND-Filter so gut wie immer in meiner Fototasche. Ich habe einen ND4, ND8 und ND10 Filter und kann so die Belichtungszeit um bis zu 10 Blendendstufen verlängern, d.h. aus z.B. 1/1000s wird mit dem ND10 Filter eine Belichtungszeit von 1s.  Kombiniert man die Filter sind Belichtungszeiten von mehreren Minuten möglich. Es ist mir so möglich am Himmel entlang ziehende Wolken abzubilden oder Wasserflächen zu glätten und so schöne Reflexionen zu fotografieren. Ein anderer Vorteil ist dass, bei ausreichend langen Belichtungszeiten, bewegte Objekte wie Passanten aus dem Motiv verschwinden.

Für lange Belichtungszeiten ist ein Fernauslöser unverzichtbar. Zeiten von bis zu 30s können auch mit dem Selbstauslöser der Kamera realisiert werden, aber alle für Zeiten über 30s muss die BULB Funktion der Kamera genutzt werden. Hier wird solange belichtet wie der Auslöser gedrückt wird. Jede kleine Erschütterung kann hier zu verwackelten und unscharfen Bildern führen. Ich nutze der eine Kombination aus Smartphone-App und Verbindungskabel zur Kamera. Das ganze nennt sich Triggertrap. Über eine App wird der Fernauslöser gesteuert. Das Smartphone wird über ein Kabel mit Kamera verbunden, die geschieht über die Kopfhörerbuchse. Die App bietet sehr viele Funktion, vom einfachen Fernauslöser bis hinzu Zeitrafferaufnahmen und vieles mehr. Für mich ist diese Kombination die perfekte Lösung.
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